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AM ANFANG STEHT IMMER DIE ZIELSETZUNG…

Eigentlich ist es ganz einfach: Ziel setzen und konsequent darauf hinarbeiten. Woran liegt es, dass es wir viel zu oft am eigentlichen Vorhaben scheitern?

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Sportlerin, aber vor allem auch als Trainerin und Unternehmerin kann ich euch die häufigsten Gründe nennen und vor allem, wie man es richtig angeht um sein Ziel zu erreichen.

  1. Die Zielsetzung: es ist wichtig, sich ein realistisches, aber auch ein attraktives Ziel zu setzen. Zu hohe Ziele führen zu falschen Erwartungen bzw. zu Enttäuschungen und Frustrationen, weil man irgendwann realisiert, dass es doch nicht so leicht geht, das Ziel nicht erreichbar ist und dann das Training wieder einstellt.

  2. Die richtige Beratung und Betreuung: hat man sich erst ein Ziel gesetzt geht es an die Umsetzung. Hier ist guter Rat teuer – wobei das nicht immer aufs Finanzielle bezogen sein muss. Wichtig bei der Trainingsberatung ist Kompetenz – sowohl auf den Inhalt des Trainings, als auch auf die persönliche Ebene bezogen. Wenn ein Trainer nicht auf eure persönliche Wünsche eingehen kann, ist er nicht der richtige für euch. Die Individualität muss immer im Vordergrund stehen, denn jeder Mensch reagiert anders aufs Training und das Rundherum wie der Beruf und das Privatleben spielt auch eine wesentliche Rolle.

  3. Zeiteffizienz: Keine Zeit verschwenden das heißt es ist z.B. besser 3x pro Woche richtig und individuell zu trainieren als 5x nach Lust und Laune – denn Quantität bringt nicht immer die nötige Qualität. Bei richtiger Betreuung sollte das kein Thema sein, jedoch schadet es auch nicht den Dingen auf den Grund zu gehen und zu hinterfragen, warum man wann was macht.
    „Wissen, was wann zu tun ist“. Viele Athleten, die ich kennengelernt habe, wollen in erster Linie intensiv trainieren und fragen sofort nach den Intervallen im Trainingsplan. Jedoch steht bei jeder Laufdistanz ab 5km aufwärts eindeutig das Grundlagentraining im Vordergrund – das führt zwar nicht immer gleich zu sprunghaften Verbesserungen, ist aber langfristig die bessere und gesündere Lösung. Das heißt ihr solltet auch selbst verstehen, warum gewisse Trainingseinheiten zu bestimmten Zeitpunkten wichtiger als andere sind.

  4. Was schnell beginnt, endet auch meistens schnell“ Ein 4wöchiges intensives Trainingsprogramm führt zwar schon zu einer (kurzfristigen) Leistungssteigerung, aber genauso schnell wie man sich verbessert hat baut man auch wieder ab. Vor allem lernt euer Körper dann nie wirklich eine stabile Grundlage aufzubauen oder effizienter im Fettstoffwechselbereich zu arbeiten.

  5. Überprüfung: Fortschritte wollen und sollen kontrolliert werden! Ein Check-up oder eine individuelle Leistungsüberprüfung wie z.B. für Läufer ein Laktattest sind nicht nur zu Beginn einer Trainingsbetreuung notwendig, sondern auch immer wieder zwischendurch um zu überprüfen, ob und wie das Training wirkt! Außerdem ist der Test, sofern er positiv ausfällt, auch eine zusätzliche Motivation und eine Bestätigung und selbst wenn er nicht nach deiner Vorstellung verläuft so ist es zumindest der Hinweis darauf, dass noch etwas verbessert werden kann. Nur nach Gefühl zu trainieren kann ich nur Profisportlern empfehlen, die ihren Körper schon in- und auswendig kennen bzw. auch Läufern, die schon ihr Leben lang laufen, aber selbst dann schadet ein Test ab und zu nicht, denn das eigene Gefühl täuscht einen öfter als man glaubt.

  6. Geduld: sprunghafte Leistungssteigerungen sind schön und passieren auch hin und wieder, genauso gehören aber auch Stagnationen oder manchmal sogar kurzfristige „Verschlechterungen“ dazu (wie oben erwähnt – ein „schlechter“ Laktattest ist oft hilfreicher als gar keiner, da er die Schwächen schwarz auf weiß aufzeigt). Hier ist Geduld gefragt und konsequentes Weiterarbeiten und vor allem auch positives Denken – denn die besten Sportler sind oft nur die, die lange genug „warten“ konnten – irgendwann kommt der nächste Leistungssprung (sofern das Training stimmt)

Ich wünsche euch bei euren Vorhaben viel Erfolg,

eure Lissi

 

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ÜBER LISSI NIEDEREDER

Die österreichische Leichtathletin Elisabeth „Lissi“ Niedereder zählt zu Österreichs erfolgreichsten Mittelstreckenläuferinnen. In den vergangenen Jahren wurde sie in ihrer Spezialdisziplin, dem 800-Meter-Lauf, mehrfach österreichische Staatsmeisterin. Insgesamt nennt sie bisher 26 österreichische Meistertitel ihr Eigen. Außerdem hat sie Österreich bisher bereits 9x bei der Team EM (Europameisterschaft der Nationalteams) vertreten.

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