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Magnesium. Energie für unseren Organismus.

Wie hilft uns Magnesium?

Magnesium. Energie für unseren Organismus.

Magnesium ist das Grundelement zur Energiegewinnung in lebenden Organismen und ein Baustein des Lebens – ohne Magnesium könnte auf der Erde kein Leben in der uns bekannten Form existieren.

In unserem Körper sollten sich ständig etwa 30 Gramm Magnesium befinden. Schon diese Menge vermag wirksam Müdigkeit und Stress vorzubeugen.

Magnesium beeinflusst über 300 enzymatische Reaktionen in unserem Organismus. Sein Mangel kann zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen.

Magnesium – grundlegende Fakten

Magnesium ist ein natürliches Element, unentbehrlich für alle lebenden Organismen. Dank Magnesium entsteht im Stoffwechsel die Energie, die das Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen antreibt.

In Pflanzen ist es im Chlorophyll enthalten, einem Farbpigment, das zur Umwandlung von Kohlendioxid in Sauerstoff beiträgt. Auch deshalb wird Magnesium „Baustein des Lebens“ genannt.

  • Magnesium, lateinisch Magnesium.
  • Es wurde 1808 von Sir Humphry Davy entdeckt.
  • Es gehört zu den zehn häufigsten in der Erdkruste vertretenen Elementen.
  • Magnesium kommt sowohl in Gesteinen als auch in (Meer-)Wasser vor.
  • Eine reiche Magnesiumquelle sind grüne Pflanzen.

Magnesium wurde bereits im Griechenland der Antike im Gebiet von Magnesia verwendet, von dem das Element seinen lateinischen Namen erhielt. 1956 machte der Wissenschaftler E. B. Flink erstmals auf die Folgen von Magnesiummangel im menschlichen Organismus aufmerksam.

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Warum ist Magnesium so wichtig?

Magnesium ist ein unverzichtbarer Bestandteil von circa 350 Stoffwechselreaktionen in unserem Körper. Magnesium bindet Enzyme, die sich am Energiestoffwechsel sowie an der Synthese von Proteinen und der DNA beteiligen. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Absorption von Kalzium und Kalium.

Was bedeutet das für unseren Körper? Magnesium unterstützt das Funktionieren von Muskeln und Nerven, es sorgt für einen stabilen Herzrhythmus und ein starkes Immunsystem und zusammen mit Kalzium für gesunde Knochen und Zähne.

All dies schaffen bloße 25–30 Gramm Magnesium in unserem Körper. Am höchsten ist es in den Knochen (70 %) und in den Muskeln (27 %) vertreten, in geringerer Menge auch im Fettgewebe, in den roten Blutkörperchen und im Blutserum. Wussten Sie, dass Magnesium mengenmäßig gleich nach Kalium das am stärksten vertretene Mineral in unseren Zellen ist?

Welche Gesundheitsprobleme kann Magnesiummangel verursachen?

Wie viel Magnesium brauchen wir eigentlich?

Für einen optimalen Magnesiumspiegel im Körper sollte man ca. 375 mg Magnesium pro Tag über die Nahrung und Getränke aufnehmen (per Verordnung festgelegter Referenzwert). Dieser Wert ändert sich jedoch im Laufe des Lebens.

Wie viel Magnesium pro Tag brauchen Sie?

KinderMännerFrauen
bis 3 Jahre: 80 mg bis 18 Jahre: 410 mg bis 18 Jahre: 360 mg (in der Schwangerschaft 400 mg)
4-8 Jahre: 130 mg 18-30 Jahre: 400 mg 18-30 Jahre: 310 mg (in der Schwangerschaft 350 mg)
9-13 Jahre: 240 mg über 30 Jahre: 420 mg über 30 Jahre: 320 mg (in der Schwangerschaft 360 mg)

Von dieser empfohlenen Tagesdosis nehmen wir gewöhnlich lediglich ein Drittel auf, da unser Organismus nur so viel verarbeiten kann. Man sollte die Magnesiumaufnahme dem eigenen Gesundheitszustand und Lebensstil anpassen.

Wer sollte seine tägliche Magnesiumaufnahme erhöhen?

  • Schwangere und stillende Mütter
  • Körperlich aktive Menschen (Sportler)
  • Körperlich schwer arbeitende Menschen
  • Menschen über 50
  • Herzkranke und Diabetiker

Vorsicht – bei Diabetikern kann auch eine geringfügige Verringerung der Magnesiumaufnahme rasch zu einem Auftritt diabetischer Komplikationen führen (Beeinträchtigungen der Augennetzhaut und der Nieren). Ihre Magnesiumaufnahme sollten auch Menschen kontrollieren, die häufig und intensiv schwitzen, Alkohol konsumieren oder gewisse Medikamente einnehmen (Diuretika, Antibiotika, chemische Empfängnisverhütungsmittel).

Wie lässt sich auf effektive Weise der Magnesiumspiegel im Organismus erhöhen?

Wie macht sich Magnesiummangel bemerkbar?

Die Anzeichen für einen Magnesiummangel gleichen häufig den Symptomen gewisser Krankheiten. Wenn Ihre gesundheitlichen Probleme trotz erhöhter Magnesiumaufnahme andauern, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Worauf achten – bzw. die häufigsten Anzeichen für einen Magnesiummangel:

  • Rasche Ermüdung bei Belastung (sog. Morgenmüdigkeit)
  • Konzentrationsprobleme, Schlaflosigkeit
  • Stärkere Neigung zu Stress und Depressionen
  • Häufige Kopfschmerzen und Herzklopfen
  • Muskelkrämpfe, Lid- und Muskelzucken
  • Brüchige Nägel und Haare, Haarausfall

Magnesiummangel ist eine typische Begleiterscheinung von Zivilisationskrankheiten – von mittels Diuretika behandeltem hohen Blutdruck, von Diabetes oder auch von Leberzirrhose (vor allem bei Alkoholikern).

Eine weitere gefährdete Gruppe sind ältere Menschen, da deren Organismus Magnesium schlechter resorbieren kann und sie zudem Medikamente einnehmen, die die Bioverfügbarkeit von Magnesium nachhaltig verschlechtern.

Wie ändert man die Ernährungsweise, um die Magnesiumaufnahme zu erhöhen?

Warum enthält unsere Nahrung nicht genug Magnesium?

Schon die Pflanzen, die wir züchten, beinhalten aufgrund klimatischer Veränderungen wenig Magnesium. Verantwortlich dafür sind saurer Regen, zusammen mit der Ausschwemmung von Magnesium aus dem Boden und der Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion.

Darüber hinaus verhindert die Nahrungsmittelzusammensetzung häufig auch noch die Resorption des wenigen enthaltenen Magnesiums. Ein typisches Beispiel sind die ansonsten nützlichen Faserstoffe oder Lipide und Fettsäuren, die sich an Magnesium binden und dadurch dessen Bioverfügbarkeit verringern.

Was kann die Aufnahme von ausreichend Magnesium verhindern?

  • Die Konsumation von Lebensmitteln mit hohem Kalzium-, Phosphat- und Zinkgehalt
  • Ein Mangel an Vitamin B1, B2 und B6
  • Ein hoher Anteil an Faser- bzw. Ballaststoffen in der Nahrung
  • Eine hohe Aufnahme von Fetten und Sacchariden

Warum sollten wir Magnesium ergänzen? Lesen Sie, wie Magnesium unserem Organismus hilft.

Wie hilft Magnesium?

Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei energieabhängigen Prozessen im Organismus. Es verbessert den Sauerstoffaustausch unserer Körperzellen und hilft so, sie gesund zu halten. Magnesium trägt auf diese Art und Weise zu einer guten physischen und psychischen Kondition bei.

Stress

Um auf Stress reagieren zu können, scheiden die Zellen Magnesium aus und absorbieren stattdessen Kalzium. Deshalb ist es notwendig, den Magnesiumspiegel in Stresssituationen entsprechend auszugleichen.

Müdigkeit und Kopfschmerzen

Magnesium hilft Müdigkeit und Erschöpfung vorzubeugen. Da es den Blutfluss unterstützt und Muskelverspannungen löst, vermag es Kopfschmerzen deutlich zu lindern.

Konzentration und Tätigkeit des Nervensystems

Magnesium ist unverzichtbar für die richtige Funktion des Zentralnervensystems und des Gehirns. Deshalb hilft es uns in Situationen, die besondere Konzentration abverlangen, beispielsweise bei der Arbeit oder beim Lernen.

Regenerierung der Zellen

Magnesium ist ein unverzichtbarer Helfer bei der Zellteilung bzw. -erneuerung.

Herztätigkeit

Eine ausreichende Magnesiumversorgung verringert die Wahrscheinlichkeit von hohem Blutdruck und Herzrhythmusstörungen.

Diabetes

Für Diabetiker ist Magnesium unverzichtbar, da es die aus dem Zucker gewonnene Energie reguliert und sich zudem am Insulinstoffwechsel beteiligt. Darüber hinaus beeinflusst es positiv den Verlauf von diabetischen Komplikationen.

Wiederholte Studien beweisen: Menschen, die unter Diabetes leiden, haben einen geringeren Magnesiumspiegel im Organismus – deshalb sollten sie ihn kontinuierlich ausgleichen.

Sport

Magnesium ist verantwortlich für die Energiegewinnung im Körper, darüber hinaus wirkt es auch entspannend auf die Muskulatur und beugt Muskelkrämpfen vor. Also beim Sport die Magnesiumzufuhr nicht vergessen!

Weitere Mineralstoffe

Magnesiummangel wirkt sich zudem auch dramatisch auf die Bioverfügbarkeit weiterer Mineralstoffe aus – von Kalium, Phosphaten, Kalzium, aber auch von Natrium. Deshalb ist die Magnesiumergänzung doppelt wichtig.

Feste Knochen, gesunde Zähne, Nägel und Haare – all dies geht auf das Konto von ausreichend Magnesium.