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Die ersten Monate meiner ersten Schwangerschaft

Hormonchaos, Müdigkeit und Übelkeit waren bisher für mich unbekannte Phänomene. Doch plötzlich - von einem Tag auf den anderen - gilt eine simple Formel in meinem Leben: Hormone + Schwangerschaft = Gefühlschaos, Müdigkeit und chronische Übelkeit.

Etwas zu essen zu finden, erweist sich als kaum lösbares Rätsel, denn meine Essensvorlieben ändern sich täglich. Auch sportliche Aktivitäten haben nichts mehr mit Leistungssport zu tun, sondern finden auf einem ganz anderen Niveau statt, da der Puls automatisch höherschlägt und weniger Platz zum Atmen vorhanden ist. Meine erste Strategie war daher meine Uhr und sämtliche Erinnerungen an Strecken, Zeiten und Leistungsdruck aus meinem Gedächtnis zu verbannen. Sport und Bewegung dienen einzig und allein zur Freude und Entspannung. Als Durstlöscher trinke ich das magnesiumreiche Mineralwasser von Magnesia, denn besonders in der Schwangerschaft ist der Bedarf an Magnesium erhöht. Magnesium unterstützt das Funktionieren von Muskeln und Nerven, es sorgt für einen stabilen Herzrhythmus und ein starkes Immunsystem – genau das, was eine werdende Mutter braucht!

Auch im 6ten Monat meiner Schwangerschaft betreibe ich noch sehr viel Sport, denn er hilft mir, mich auch während der Schwangerschaft fit und gesund zu halten. Natürlich ist der wachsende Bauch manchmal ein kleines Handicap und gewisse Bewegungseinschränkungen müssen hingenommen werden, aber dennoch fühlt man sich nach jeder Sporteinheit rundum glücklich und zufrieden.

Daher empfehle ich allen werdenden Mamas auch in der Schwangerschaft nach wie vor Sport zu treiben, denn Bewegung, frische Luft und Vitamin D sind auch für das Baby im Bauch wie Balsam für die Seele. Ich habe unten meine liebsten sportlichen Aktivitäten zusammengeführt und hoffe, dass ich so manche werdende Mama damit inspirieren kann. Wichtig ist nur, immer auf den Körper zu hören und auf alle Signale zu reagieren.

 

Sport Notfallplan für besseres Wohlbefinden und Fithalten in der Schwangerschaft 

 

Tipp 1: Morgendliches Yoga
für einen tollen und beweglichen Start in den Tag. Yoga fördert die Beweglichkeit und öffnet auch Körperregionen, die für die Geburt wichtig sein könne. Zudem vermeidet Yoga Fehlhaltungen und stärkt Körperregionen, die man für die zusätzliche Belastung benötigt. Yoga löst außerdem Verspannungen und Verklebungen und trägt allgemein zu mehr Wohlbefinden bei.

Tipp 2: Spaziergänge oder Wanderungen an der frischen Luft,
am besten noch auf weichem Untergrund und mit einigen Auf- und Abwärtspassagen um unterschiedliche Muskelgruppen zu trainieren. V.a. die frische Luft und das Vitamin D in der freien Natur hilft dem Körper das Wohlbefinden zu steigern und Stress abzubauen.

Tipp 3: Lockere Radtouren
an der frischen Luft regen den Kreislauf an und verbessern den Stoffwechsel.

Tipp 4: Crosstrainer oder Stepper
im Fitnessstudio als Schlechtwetterprogramm. Kann gerne nebenbei durch das Lesen von Schwangerschaftsbüchern noch abwechslungsreicher gestaltet werden.

Tipp 5: Gymnastik und Mobilisationstraining
um fit zu bleiben. Gymnastik kräftigt außerdem, um sich auf die Belastung z.B. des Tragens des Kindes nach der Geburt vorzubereiten.

Tipp 6: Schwimmen und Aquagymnastik
helfen um sich leicht zu fühlen, regen den Stoffwechsel an und sind auch für das Baby im Bauch eine angenehme Bewegungsart ohne Stöße. Außerdem wirken Aktivitäten im Wasser Wassereinlagerungen im Körper entgegen.

Tipp 7: Faszien Training
zur Verbesserung des Bindegewebes und der Beweglichkeit ohne große Herzkreislauf-Belastung. 

Ihre Sabine Reiner

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